Toilettenverse im Zug

Satanische Verse eines Österreichers

Eines schönen Tages fährt ein funkelnagelneuer Personenzug zum ersten Mal von Berlin Richtung München. Am WC dieses Zuges befindet sich folgender amtliche Vermerk: “Die Benützungsdauer dieses WC beträgt maximal 5 Minuten!”

Ein Berliner kritzelt dazu:
Wer hier etwas verrichten will, der möge sich bloß sputen, die Bahnverwaltung gönnt ihm nur: “Zum Kacken fünf Minuten!”

Als der Zug in München ankommt, sieht ein Bayer diese Bescherung und er schreibt dazu:
Wer diesen Vers geschrieben hat, der war gewiß aus Preußen, denn wer nicht viel zum Fressen hat, der hat auch nicht zu scheißen!

Wieder nach Norden unterwegs platzt einem anderen Berliner der Kragen und er stellt fest:
Wer diesen Vers geschrieben hat, der war gewiß ein Bayer, die fressen viel und saufen viel und scheißen wie die Reiher!

Eines Tages fährt dieser Zug ins schöne Schwabenland. Kopfschüttelnd liest ein Einheimischer diese Auswüchse deutscher Dichtkunst und er fügt hinzu:
Seht da, die deutsche Einigkeit, hier tut sie sich beweise: Dem einen gönnt man’s Fresse nit, dem andern nit die Scheiße!

So “geschmückt”, mit lyrischen Ergüssen kommt dieser Zug eines Tages nach Österreich. Ein Eingeborener dieses schönen Landes begibt sich in die nationale Grundstellung, das heißt wegen der vielen Verse in Bauchlage, um folgende Schlussfolgerung zu notieren:
Wer Fried und Eintracht sehen will, der braucht nicht weit zu wandern, in meinem schönen Heimatland scheißt jeder auf den andern!

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